IRF: Institutional Repository FHNW

Willkommen auf der Publikations- und Forschungsdatenbank der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

Das IRF ist das digitale Repositorium der FHNW. Es enthält Publikationen, studentische Arbeiten und Projekte.

Weitere Informationen finden Sie im IRF-Handbuch.

 

Neuzugänge

Publikation
Die Schule als Pädagogische Handlungseinheit im Lichte aktueller Forschungsbefunde
(Julius Klinkhardt, 2025) Maag Merki, Katharina; Rechsteiner, Beat; Wullschleger, Andrea; Kraler, Christian; Schreiner, Claudia; Berger, Fred
In diesem Beitrag steht das von Fend geprägte Konzept der „Schule als pädagogische Hand-lungseinheit“ im Zentrum. Die Plausibilität dieses Konzepts wird auf der Basis der Ergebnisse einer eigenen Studie schrittweise diskutiert. Im Fokus steht dabei die Kooperationspraxis von Lehrpersonen in Primar- und Sekundarschulen der Deutschschweiz. Diese wurde u. a. mittels Time-Sampling-Methoden sowie sozialer Netzwerkanalysen differenziert analysiert. Die For-schungsbefunde bestätigen die Relevanz der Schule als pädagogische Handlungseinheit. Aller-dings eröffnen sich auch weiterführende Forschungsfragen. Besonders ertragreich erscheint, die Frage nach der Schule als pädagogische Handlungseinheit um zwei Perspektiven zu erweitern. So kann zum einen sowohl theoretisch als auch empirisch argumentiert werden, dass Teams von einzelnen Lehrpersonen innerhalb der Einzelschule eine weitere zentrale Handlungseinheit für die Schulentwicklung darstellen (neben dem Unterricht (Mikroebene) und der Schule insgesamt (Mesoebene)). Zum anderen weisen Brokers als soziale Brücken innerhalb und zwischen Schu-len eine zentrale Akteursposition im schulischen Gefüge auf. Der analytische Blick auf diese Brü-cken eröffnet das Potenzial, Schulen als pädagogische Handlungseinheiten differenzierter zu verstehen.
04A - Beitrag Sammelband
Publikation
Implementation von strategieorientierten Leseförderkonzepten in den Deutschunterricht
(Ruhr Universität Bochum, 2025) Karstens, Fabiana; Schmitz, Anke; Jost, Jörg; Souvignier, Elmar; Gailberger, Steffen; Schilcher, Anita
Studien zeigen, dass eine auf Lesestrategien ausgerichtete Leseförderung nur bedingt Gegenstand der alltäglichen Unterrichtspraxis des (Deutsch-)Unterrichts ist. Trotz der nachgewiesenen Wirksamkeit sowie der Verfügbarkeit von Materialien und Konzepten zur Förderung des Leseverstehens durch kognitive und metakognitive Strategien, bleibt die unterrichtliche Leseförderung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Im Beitrag wird eine Beobachtungsstudie zur Implementation zweier strategieorientierter Leseförderkonzepte vorgestellt, die sich in ihrer inhaltlichen Anlage und ihren strukturellen Rahmenbedingungen für ihre Implementation (top-down vs. bottom-up) unterschieden. Zweimalig durchgeführte Unterrichtsbeobachtungen im Deutschunterricht von 53 fünften und sechsten Klassen zeigten, dass sich das Unterrichtshandeln der Lehrkräfte über beide Konzepte hinweg sehr ähnelte. In fast allen Stunden vermittelten die Lehrkräfte kognitive und metakognitive Lesestrategien, gingen dabei allerdings überwiegend implizit vor. Die bereitgestellten Lesefördermaterialien aus den Konzepten wurden eher selten genutzt. Neben den beobach-teten unterrichtlichen Praktiken bei der Vermittlung von Lesestrategien lässt sich diskutieren, ob die Leseförderkonzepte genügend Hinweise für die didaktische Umsetzung im Unterricht aufwie-sen. Weiter wird diskutiert, wie strukturelle Rahmenbedingungen für die Implementation von Leseförderkonzepten aussehen könnten.
04A - Beitrag Sammelband
Publikation
Konzept für ein internes Time-out-Programm
(Budrich, 01.11.2015) Bodmer, Dominik; Rüegg, Dominik; Büschi, Eva; Roth, Claudia
04A - Beitrag Sammelband
Publikation
Beyond institutional boundaries: the relationship between the personal networks of young people in residential care and their sense of belonging
(Wiley, 18.08.2025) Fellmann, Lukas; Zellner, Carole; Kindler, Tobias; Köngeter, Stefan; Osswald, Jana; Schaffner, Dorothee; Schmid, Thomas
01A - Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
Publikation
Evaluating automated longitudinal tumor measurements for glioblastoma response assessment
(Frontiers, 2023) Suter, Yannick; Notter, Michelle; Meier, Raphael; Loosli, Tina; Schucht, Phillippe; Wiest, Roland; Reyes, Mauricio; Knecht, Urspeter
Automated tumor segmentation tools for glioblastoma show promising performance. To apply these tools for automated response assessment, longitudinal segmentation, and tumor measurement, consistency is critical. This study aimed to determine whether BraTumIA and HD-GLIO are suited for this task. We evaluated two segmentation tools with respect to automated response assessment on the single-center retrospective LUMIERE dataset with 80 patients and a total of 502 post-operative time points. Volumetry and automated bi-dimensional measurements were compared with expert measurements following the Response Assessment in Neuro-Oncology (RANO) guidelines. The longitudinal trend agreement between the expert and methods was evaluated, and the RANO progression thresholds were tested against the expert-derived time-to-progression (TTP). The TTP and overall survival (OS) correlation was used to check the progression thresholds. We evaluated the automated detection and influence of non-measurable lesions. The tumor volume trend agreement calculated between segmentation volumes and the expert bi-dimensional measurements was high (HD-GLIO: 81.1%, BraTumIA: 79.7%). BraTumIA achieved the closest match to the expert TTP using the recommended RANO progression threshold. HD-GLIO-derived tumor volumes reached the highest correlation between TTP and OS (0.55). Both tools failed at an accurate lesion count across time. Manual false-positive removal and restricting to a maximum number of measurable lesions had no beneficial effect. Expert supervision and manual corrections are still necessary when applying the tested automated segmentation tools for automated response assessment. The longitudinal consistency of current segmentation tools needs further improvement. Validation of volumetric and bi-dimensional progression thresholds with multi-center studies is required to move toward volumetry-based response assessment.
01A - Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift