Zur Kurzanzeige

dc.contributor.advisorBaumann, Philipp
dc.contributor.approverBaumann, Philipp
dc.contributor.authorTramèr, Leah Dina
dc.date.accessioned2017-01-11T11:58:15Z
dc.date.available2017-01-11T11:58:15Z
dc.date.issued2016-09-14
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/11654/23807
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.26041/fhnw-921
dc.description.abstractDie Bildungslandschaft der Schweiz zeichnet sich durch zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote aus. Die Überschaubarkeit der zahlreichen Möglichkeiten wird stetig komplexer, nicht zuletzt auf Grund der angestrebten Durchlässigkeit. Dies kann zu einem erschwerten Entscheid für eine Studienrichtung führen. Internetbasierte Selbsttests wie der von der Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelte Interessentest was-studiere-ich.ch (WSI-CH) ermitteln die Passung zwischen den individuellen Interessen angehender Studierender und den Studienfächern. Das Ziel vorliegender Arbeit liegt in einer weitergehenden Überprüfung der Validität (insbesondere der prognostischen Validität) dieses Tests durch die Vorhersage von Studienerfolgskriterien. Die Arbeit untersucht, inwiefern WSICH den wissenschaftlichen Anspruch einlöst, korrelierende Resultate mit den Erfolgskriterien „subjektive Leistungseinschätzung“, „Studienzufriedenheit“ und „Studienabbruch- bzw. Studienfachwechselneigung“, zu erzielen. Zusätzlich erfolgt eine Analyse der Zuordnungsgenauigkeit des Tests. Die Stichprobe bilden Studierende verschiedenster Hochschulen, Studienfächer und Semester, welche über E-Mail, Social-Media-Kanäle, Fachschaften und Ähnlichem erreicht wurden. Der Hauptdatensatz umfasst 2’342 Fälle, wobei für jede theoretisch hergeleitete Hypothese ein eigener Datensatz aufbereitet wurde. Um Zusammenhänge zwischen der Passung der Studierenden mit ihrem Studienfach (Passungsindex) und den drei Erfolgskriterien zu ermitteln, kam die Rangkorrelation nach Spearman zum Einsatz. Dabei interessierte auch, wo der Passungsindex in der Menge aller Passungsindizes steht. Um die Zuordnungsgenauigkeit bestimmen zu können, wurde eine Diskriminanzanalyse vorgenommen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass schwache bis mittelstarke, höchst signifikante (positive oder negative) Zusammenhänge zwischen der Höhe des Passungsindexes und den drei Erfolgskriterien bestehen. Die Zuordnungsgenauigkeit mit Einsatz von sieben möglichst homogenen Gruppen (n=835) zeigte eine Zuordnungs-Trefferquote von 73.4%. Im 3-Guppen-Fall (n=213) mit ausschliesslich zufriedenen Studierenden erhöhte sich die Trefferquote sogar auf 94.8% korrekt klassifizierter Studierender. Die Facetten R1 (Informatik), S1 (Medizin) und S2 (Beratung) des dem Test WSI-CH zugrunde liegenden Interessensstrukturmodells trennen dabei am besten zwischen den Gruppen. Bei einer differenzierten, ehrlichen und genauen Beantwortung der Interessensitems ist WSI-CH fähig, Studierende verschiedener Studiengänge korrekt den gewählten Studiengängen zuzuordnen. Wenn Studieninteressierte vorab die richtigen Informationen konsumieren, realistische Studienerwartungen hegen und im Rahmen der Teilnahme an WSI-CH gut abschneiden (im Sinne einer Passung), schätzen sie ihre Leistung im Vergleich zu ihren Kommilitonen besser ein, sind zufriedener und neigen weniger dazu, ihr Studienfach zu wechseln oder das Studium abzubrechen.
dc.language.isode_CH
dc.accessRightsAnonymous
dc.subjectPassung, Studienwahl, Interessen, WSI-CH, Studienerfolg, prognostische Validität, Studienzufriedenheit, subjektive Leistungseinschätzung, Studienabbruch- bzw. Wechselneigung
dc.titlePrognostische Validität von was-studiere-ich.ch
dc.type11 - Studentische Arbeit
dc.audienceScience
fhnw.StudentsWorkTypeMaster
fhnw.publicationStatePublished
fhnw.ReviewTypeNo peer review
fhnw.InventedHereYes
fhnw.PublishedSwitzerlandYes
fhnw.IsStudentsWorkyes


Dateien zu dieser Ressource

Thumbnail

Der Eintrag erscheint in:

Zur Kurzanzeige