Brenner, Andreas2024-03-192024-03-1920210938-0116https://doi.org/10.1515/para-2020-0030https://irf.fhnw.ch/handle/11654/42925Ausgerechnet in der Gegenwart, einer Zeit, in der die Menschen immer älter werden, hat diese Lebensphase ein denkbar schlechtes Renommee. Das Alter wird als defizitäre Weise zu sein betrachtet dem die Jugendlichkeit mit all ihren als erstrebenswert betrachteten Vorzügen gegenübergestellt wird. Da das Alter dennoch unvermeidlich ist, bemühen sich gesellschaftspolitische Anstrengungen, die vom Senioren-Marketing angetrieben werden, dass alte Menschen möglichst jung aussehen und sich juvenil gebärden. Wer demgegenüber zu seinen Mängeln steht, hat im Kampf um die Anerkennung verloren. Diese verquere Sicht auf das Alter verkennt, dass das Alter eine Lebensphase eigenen Rechts ist, so wie die Kindheit gibt es auch die «Altheit». Entsprechend bedarf auch die Rede von den Mängeln im Alter einer Korrektur.de330 - WirtschaftAlt sein und mangelhaft sein oder: Vom Vorteil des Nachteils01A - Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift