IRF: Institutional Repository FHNW

Welcome to the publication and research database of the FHNW University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland.

The institutional repository contains publications, projects and student theses.

Further information can be found in the IRF manual (available in German).

 

Recently added

Publication
Governance of university continuing education in Germany. A scoping review of research in a game-changing area
(Springer, 2023) Rohs, Matthias; Heinbach, Gesa; Tokarski, Bianca Maria
The governance of academic continuing education is an area of research that has received little attention to date. On the one hand, this may be related to the fact that it plays a minor role as a “third mission” area at universities. On the other hand, governance mechanisms in higher education are necessarily closely linked to its political, financial, and contextual characteristics, which require differentiation from educational governance more broadly. Based on a scoping review, the existing research on the governance of university-based continuing education in the German higher education system has been systematically prepared using a multi-level model. This shows a comprehensive view across all levels, which makes use of broad theoretical references and is qualitatively oriented in terms of research methodology.
01A - Journal article
Publication
Nachhaltigkeit als Weiterbildungsverantwortung? Eine Einordnung im Spannungsfeld von transformativem Bildungsauftrag und Weiterbildungsnachfrage
(Schweizerischer Verband für Weiterbildung, 2024) Tokarski, Bianca Maria
In den United Nations Sustainable Development Goals (SDG) ist hochwertige Bildung als ein Ziel definiert. Zugleich gelten institutionenübergreifende Partnerschaften und Zusammenarbeit als eine wichtige Voraussetzung für mehr ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit. Damit sind indirekt auch Weiterbildungsinstitutionen aufgefordert, einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Wie sich diese neue Nachhaltigkeitsverantwortung jedoch auf die zukünftige Rolle sowie die Planung und Entwicklung von Weiterbildungen auswirkt, ist durch unterschiedliche Perspektiven und Ansprüche auf den Ebenen Gesamtsystem, Weiterbildungsinstitution und Weiterbildungsteilnehmende beeinflusst.
01B - Magazine or newspaper article
Publication
La durabilité, une responsabilité de la formation continue? Classification parmi les tensions entre mission d’éducation transformative et demande de formation continue
(Fédération suisse pour la formation continue, 2024) Bianca Maria Tokarski; Tokarski, Bianca Maria
Une éducation de qualité constitue l’un des objectifs de développement durable (ODD) définis par les Nations Unies. En outre, l’existence de partenariats et de collaborations entre institutions est considérée comme essentielle pour améliorer la durabilité environnementale, sociale et économique. De manière indirecte, ce sont aussi les institutions de formation continue qui sont ainsi encouragées à apporter leur contribution au développement durable. Mais de quelle manière cette nouvelle responsabilité influence-t-elle le rôle futur de la formation continue, ainsi que la planification et le développement des formations? À cet égard, diverses perspectives et revendications entrent en jeu à l’échelle de l’ensemble du système, de l’institution de formation continue et des personnes participantes.
01B - Magazine or newspaper article
Publication
Die Konventionentheorie als Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung
(Universität Bielefeld, 2025) Tokarski, Bianca Maria
Dieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Diversität in der Hochschulweiterbildung und führt die Konventionentheorie als theoretischen sowie methodologischen Zugang zur Erforschung von Diversität in hochschulischen Weiterbildungsorganisationen ein. Die Hochschulweiterbildung steht vor der Herausforderung, eine heterogene Gruppe von Teilnehmenden mit vielfältigen berufs- und bildungsbiografischen Hintergründen einzubinden. Diversitätsorientiertes Handeln sieht Unterschiede als Chance, setzt aber auch Diversitätsakzeptanz innerhalb einer Organisation voraus. Gleichzeitig wirken organisationale Normen und Logiken, wie etwa Marktanforderungen und akademische Standards, teils widersprüchlich zusammen. Die Konventionentheorie zeigt, wie sich Akteur:innen in konkreten Situationen auf gemeinsame Handlungsweisen einigen und unterschiedliche Konventionen (z. B. Leistungsorientierung, Chancengerechtigkeit) aushandeln. Im Zentrum steht die Annahme, dass Akteur:innen mithilfe von Konventionen in Situationen von Unsicherheit und Spannungen eine gemeinsame Handlungsgrundlage schaffen. Zugleich betont der Ansatz die Veränderbarkeit von Konventionen, sobald neue Anforderungen oder Erkenntnisse auftreten. Durch die Hervorhebung situativer Interaktionen bietet die Konventionentheorie wertvolle methodologische Impulse für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung. In diesem Beitrag werden zunächst die besonderen Herausforderungen im Umgang mit Diversität in der Hochschulweiterbildung skizziert und in den organisatorischen Kontext der Hochschulweiterbildung eingebettet. Anschließend werden die Potenziale der Konventionentheorie als methodologischer Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung vorgestellt und beispielhafte Forschungsfragen aufgezeigt.
01A - Journal article