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dc.contributor.advisorBinswanger, Mathias
dc.contributor.authorMaurer, Remo
dc.contributor.authorStrate, Marco
dc.contributor.otherFirma: Vertraulich| Kontakt: Tobias Ackermann| PLZ/ Ort:
dc.date.accessioned2015-09-02T07:31:00Z
dc.date.available2015-09-02T07:31:00Z
dc.date.issued2014
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/11654/4574
dc.description.abstractDas Ur-Dörfli, eine niederschwellige Drogeneinrichtung im Raum Zürich, möchte den Nutzen ihrer Geschäftstätigkeit quantifizieren. Damit leistet die Bachelor-Thesis Pionierarbeit in einem Teil der Gesellschaft, der von vielen Ökonomen grösstenteils kaum beachtet wird. (Beitrag ist nur für FHNW Mitarbeitende sichtbar)
dc.language.isode_CH
dc.accessRightsAnonymous
dc.subjectWirtschaftlicher Nutzen
dc.subjectSozialwerke Pfarrer Sieber
dc.subjectUr-Dörfli
dc.subject.ddc330 - Wirtschaft
dc.subject.ddc647 - Management öffentliche Verwaltung
dc.titleWirtschaftlicher Nutzen des Ur-Dörfli
dc.type11 - Studentische Arbeit
dc.audienceSonstige
fhnw.StudentsWorkTypeBachelor
fhnw.publicationStateUnveröffentlicht
fhnw.ReviewTypeKein Peer Review
fhnw.InventedHereYes
fhnw.ConfidentLevelStaff
fhnw.leadDas Ur-Dörfli, eine niederschwellige Drogeneinrichtung im Raum Zürich, möchte den Nutzen ihrer Geschäftstätigkeit quantifizieren. Damit leistet die Bachelor-Thesis Pionierarbeit in einem Teil der Gesellschaft, der von vielen Ökonomen grösstenteils kaum beachtet wird.
fhnw.initialPositionDas Ur-Dörfli in Pfäffikon ist eine niederschwellige Einrichtung für suchtmittelabhängige Menschen und gehört zu den Sozialwerken Pfarrer Sieber. Seine Leistungen und den damit verbundenen Aufwand für die Betreuung von drogensüchtigen Personen, möchte das Ur-Dörfli seinen Kostentragenden und Spendenden besser und konkreter aufzeigen. Ziel dieser Arbeit ist es, den durch das Ur-Dörfli geschaffenen wirtschaftlichen Nutzen zu eruieren. Dieser ergibt sich aus der Fragestellung, wie viel gesellschaftliche Mehrkosten entstehen würden, gäbe es das Ur-Dörfli nicht.
fhnw.procedureIn einem ersten Teil der Bachelor-Thesis wird ein in Schweizer Franken quantifizierbarer Nutzen ermittelt: Dazu werden die verursachten Kosten von beispielhaften Ur-Dörfli-Bewohnenden in einer Situation während ihres Aufenthalts, und einer solchen vor ihrem Eintritt ins Ur-Dörfli verglichen. In einem zweiten Teil der Arbeit werden verschiedene Nutzenaspekte erläutert, die sich nicht unmittelbar in einem Frankenbetrag ausdrücken lassen. Abschliessend folgt eine kurze Empfehlung, wie der erwirtschaftete Nutzen optimal kommuniziert werden könnte.
fhnw.resultsJe nach gewähltem Szenario fällt der vom Ur-Dörfli generierte Nutzen unterschiedlich gross aus: Ein wirtschaftlicher Nutzen wird vor allem dann generiert, wenn die Bewohnenden vor ihrem Eintritt viele Kosten durch Betreibungen und Gefängnisaufenthalte verursachten, denn diese fallen während eines Aufenthaltes im Ur-Dörfli grösstenteils weg. Es ist allerdings auch möglich, dass durch einen Ur-Dörfli-Aufenthalt gesellschaftliche Mehrkosten entstehen. Dies ist dadurch begründbar, dass niederschwellige Angebote den Zugang zu anderen Fürsorgestellen und medizinischen Einrichtungen erleichtern sollen. Viele Bewohnende waren vor dem Eintritt ins Ur-Dörfli bereits in ähnlichen Einrichtungen untergebracht: Die Vorstellung, dass suchtmittelabhängige Menschen ausschliesslich auf der Gasse leben, gehört in der Schweiz glücklicherweise der Vergangenheit an. Daneben gibt es viele weitere Nutzenaspekte, die sich nicht unmittelbar in Schweizer Franken ausdrücken lassen: So profitieren etwa die Bewohnenden von einer erhöhten Lebensqualität. Aber auch Steuerzahlende und die Mitarbeitenden des Ur-Dörfli ziehen einen erheblichen Nutzen aus dessen wirtschaftlicher Tätigkeit.
fhnw.IsStudentsWorkYes


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