Balance - Entwicklung der psychischen Gesundheit und der Leistungen in Unterricht und Familie

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DOI der Originalpublikation
Projekttyp
angewandte Forschung
Projektbeginn
01.01.2026
Projektende
31.12.2029
Projektstatus
laufend
Projektkontakt
Zurbriggen, Carmen
Projektmanager:in
Beschreibung
Zusammenfassung
Dieses Projekt wird mit den Projekten «Kompetenzen für die Schulgemeinschaft (KoS)» und «Sozial-emotionales Lernen: Förderansätze für Schulen (SEL)» am Zentrum Lernen und Sozialisation koordiniert. Das Forschungsprojekt untersucht die Wechselwirkung von Faktoren in Unterricht und Familie sowie von sozial-emotionalen Kompetenzen von Jugendlichen auf die Entwicklung von internalisierenden und externalisierenden Problemen, des subjektiven Wohlbefindens sowie der Leistungen auf der Sekundarstufe I. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag dazu leisten, die psychische Gesundheit von Jugendlichen unter Berücksichtigung schulischer Leistungsziele zu unterstützen. In dieser Längsschnittstudie werden schulische und familiäre Bedingungen der psychischen Gesundheit von Jugendlichen und deren Leistungen untersucht. Unter psychischer Gesundheit werden sowohl internalisierende (z.B. Depression, Angst) und externalisierende Probleme (z.B. Hyperaktivität, Aggression) als auch das subjektive Wohlbefinden verstanden. Ziele der Studie sind herauszufinden, wie sehr protektive Faktoren im schulischen Unterricht und Familie die Wirkung von aversiven Faktoren auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen reduzieren können und welche Rolle dabei sozial-emotionale Kompetenzen spielen. Innovativ ist dabei, dass Wechselwirkungen von Faktoren der Schule und Familie längsschnittlich und situiert im Kontext untersucht werden. Dazu werden zu Beginn und am Ende des 7. Schuljahres sowie am Ende des 8. Schuljahres Fragebogen für etwa 3200 Schüler*innen, Lehrpersonen, Eltern aus der ganzen Deutschschweiz sowie Leistungstests in Lesen und Mathematik eingesetzt. Zudem werden zweimal während je einer Woche intensiv längsschnittliche Messungen mit Experience Sampling Method durchgeführt. Die Ergebnisse geben Hinweise für Schulen, Familie und die Lehrpersonenbildung, wie die psychische Gesundheit von Jugendlichen unter Beachtung schulischer Leistungsziele unterstützt werden kann.
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Future Health
Hochschule
Pädagogische Hochschule FHNW
Institut
Institut Forschung und Entwicklung
Finanziert durch
Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
Projektpartner
Nussbeck, Fridtjof
Rimm-Kaufmann, Sara
Schmiedek, Florian
von Düring, Ute
von Ossietzky, Carl
Auftraggeberschaft
SAP Referenz
P266-5067-2
Schlagwörter
Psychische Gesundheit
Sozio-emotionales Lernen
Familie
Schule