HOMeAGE – Aging in Place

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DOI der Originalpublikation
Zugehörige Forschungsdaten
Projekttyp
andere Projekte
Projektbeginn
01.04.2023
Projektende
31.03.2027
Projektstatus
laufend
Projektkontakt
Projektmanager:in
Beschreibung
Zusammenfassung
Städte und Gemeinden spielen eine wichtige Rolle dabei, ältere Menschen zu unterstützen, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen, sich weiterzuentwickeln, Entscheidungen zu treffen, mobil zu bleiben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und zur Gesellschaft beizutragen. Vor diesem Hintergrund führte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Konzept ein, das als „altersfreundliche Städte und Gemeinden“ (Age-Friendly Cities and Communities) bekannt ist. Ziel dieses Konzepts ist es, die Schaffung von Umgebungen zu fördern, die gesundes und aktives Altern unterstützen. Dies soll erreicht werden, indem die Fähigkeiten der Menschen während ihres gesamten Lebens gestärkt und erhalten sowie Verbesserungen ihrer funktionalen Selbstständigkeit gefördert werden. Seit der Einführung des Konzepts im Jahr 2007 haben zahlreiche Länder, Städte und Gemeinden weltweit dieses Modell übernommen und altersfreundliche Initiativen umgesetzt. Obwohl die von der WHO angestoßene Bewegung für altersfreundliche Umgebungen wesentlich dazu beigetragen hat, das Bewusstsein für die Vorteile der Einbeziehung älterer Menschen in Planungsprozesse und die Entwicklung von Gemeinschaften zu stärken, bleiben wichtige Fragen offen. Altersfreundliche Initiativen werden mitunter dafür kritisiert, ein idealisiertes Bild davon zu vermitteln, was Altersfreundlichkeit bedeutet. Es stellt sich weiterhin die Frage, wie gut das Konzept der Vielfalt älterer Menschen und unterschiedlicher Gemeinschaften gerecht wird und ob altersfreundliche Programme sowie die damit verbundenen Planungs- und Entwicklungspolitiken die vielfältigen Bedürfnisse und Präferenzen älter werdender Bevölkerungen angemessen erfassen, repräsentieren und berücksichtigen können. Dies betrifft insbesondere benachteiligte Gruppen, darunter ältere Migrantinnen und Migranten, ältere Menschen aus ethnischen Minderheiten, Personen unterschiedlicher sozioökonomischer Hintergründe, Menschen mit Behinderungen, ältere LGBTQ+-Personen sowie andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen. Dieses Verbundprojekt der Europäischen Union für Forschung und lnnovation Horizon Europe untersucht, wie die in altersfreundlichen Initiativen eingesetzten Strategien und innovativen Ansätze die Stimmen vielfältiger und benachteiligter älterer Menschen erfassen und wie diese Gruppen in entsprechenden Programmen in unterschiedlichen Kontexten repräsentiert werden. Ziel des Projekts ist es, ein umfassendes globales Verständnis für die Bedeutung der Beteiligung älterer Menschen an politischen Entscheidungsprozessen sowie an deren Umsetzung zu entwickeln.
Link
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut
Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung
Finanziert durch
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und lnnovation SBFI
Projektpartner
Auftraggeberschaft
Europäischen Union für Forschung und lnnovation Horizon Europe
SAP Referenz
S256-0132-2
Schlagwörter