Soziale Nachbarschaften. Schlüsselfaktor einer Regionalentwicklung

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DOI der Originalpublikation
Projekttyp
angewandte Forschung
Projektbeginn
01.03.2011
Projektende
31.03.2013
Projektstatus
abgeschlossen
Projektkontakt
Projektmanager:in
Beschreibung
Zusammenfassung
Die Internationale Bodenseeregion wird zunehmend als grenzübergreifende, vernetzte Einheit verstanden, in welcher die regionale Zusammenarbeit zu stärken ist, sei es in Fragen des Gewässerschutzes, des Tourismus und Marketing oder der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Kooperation. Sie ist jedoch nicht als homogenes Ganzes, sondern als lebendiges Gebilde zu verstehen, innerhalb welcher durchaus grosse Unterschiede hinsichtlich der Siedlungsrealitäten bestehen. Wie sich diese Siedlungsrealitäten innerhalb der Bodenseeregion ausprägen bzw. in ihr Soziale Nachbarschaften ausgebildet sind, stellt den Forschungsschwerpunkt des vorliegenden Projektes dar. Ausgehend von den Wohngeschichten der Bewohnerinnen und Bewohner zweier Grenzgemeinden des Rheintals (A, CH) wurden im Forschungsprojekt aktuelle Formen Sozialer Nachbarschaften untersucht. Das Rheintal dient dabei als Modellregion, da die spezifischen Herausforderungen wie Zersiedelung, Verkehrsprobleme oder Arbeitsmigration auch auf andere Regionen der IBH Region übertragen werden können. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die Zusammenhänge zwischen gelebten, geplanten und politisch gesteuerten Formen Sozialer Nachbarschaften. Die Durchführung als Kooperationsprojekt der Fachhochschulen St. Gallen und Vorarlberg, der Universität Liechtenstein sowie der Hochschule Rapperswil ermöglichte einen interdisziplinären Zugang zum Thema (Sozialwissenschaften, Raumplanung, Architektur). Als zentrales Ergebnis wurde ein Spannungsfeld sichtbar, welches sich zwischen der jeweiligen Perspektive der Akteurinnen und Akteuren und den damit verbundene Interessen, gängigen Nachbarschaftsbildern bzw. Vorstellungen von Nachbarschaft, alltäglich gelebten Formen sowie Umsetzungsstrategien aufspannt. Zudem wurden Herausforderungen sichtbar, welche sich durch die unterschiedlichen Zeitpunkte ergeben, an welchen verschiedene Akteurinnen und Akteure Soziale Nachbarschaften gestalten. Ansatzpunkte für Gestaltungsmöglichkeiten sind unter Berücksichtigung dieser Logiken vorwiegend auf einer Prozessebene auszumachen, welche in der Regionalentwicklung aufgegriffen werden können. Die wissenschaftliche Begleitung wird vom Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St. Gallen (heute: Institut für Soziale Arbeit und Räume, IFSAR-OST, Ostschweizer Fachhochschule) unter der Leitung von Christian Reutlinger, Steve Stiehler, Eva Lingg-Grabherr, Ulrike Itemann und Bettina Brüschweiler durchgeführt.
Link
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Nein
Zukunftsfelder FHNW
Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut
Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung
Finanziert durch
Verbund von Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz (IBH)
Projektpartner
Auftraggeberschaft
SAP Referenz
Schlagwörter