Self-Endangering und Self-Undermining. Eine Analyse zur Identifikation

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Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
04.09.2025
Typ der Arbeit
Master
Studiengang
Master of Science FHNW in Angewandter Psychologie
Typ
11 - Studentische Arbeit
Herausgeber:innen
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Themenheft
DOI der Originalpublikation
Link
Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Verlagsort / Veranstaltungsort
Olten
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Prof. Dr. Andreas Krause
Zusammenfassung
Die steigende Komplexität der Arbeitswelt führt zunehmend zu gesundheitsschädigendem Verhalten und erhöhten psychischen Belastungen bei Mitarbeitenden. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Masterarbeit die maladaptiven Verhaltensweisen Self-Endangering und Self-Undermining im Kontext des Job-Demands-Resources-Modells (JD-R-Modell) untersucht. Ziel ist es, die beiden Konzepte im Arbeitskontext zu identifizieren, voneinander abzugrenzen sowie ihre Zusammenhänge mit Arbeitsanforderungen, Ressourcen und psychischem Befinden zu analysieren. Die Forschung basiert auf einer quantitativen Befragung von 228 Arbeitnehmenden und zehn qualitativen Interviews. Die Ergebnisse zeigen, dass Self-Endangering und Self-Undermining trennbare, aber verwandte Verhaltensweisen sind, welche durch hohe Arbeitsanforderungen und geringe Ressourcen begünstigt werden. Durch eine explorative Faktorenanalyse wurde der Faktor sozialer Rückzug aus dem Konstrukt Self-Endangering herausgelöst und als eigenständige Dimension maladaptiven Verhaltens identifiziert, die eng mit dem Belastungsprozess verbunden ist. Zusätzlich belegt die Mediationsanalyse, dass Self-Endangering als zentraler vermittelnder Mechanismus zwischen Anforderungen und Erschöpfung fungiert. Soziale Unterstützung und Autonomie erwiesen sich als zentrale Schutzfaktoren gegenüber maladaptiven Verhaltensweisen. Die qualitativen Ergebnisse bestätigen die oben beschriebenen Zusammenhänge und betonen zusätzlich die Bedeutung offener Kommunikation und Selbstregulation als weitere zentrale Ressourcen. Die Masterarbeit eröffnet somit neue Perspektiven für Praxis und Forschung im Bereich maladaptiven Verhaltensweisen.
Schlagwörter
Self-Undermining, Self-Endangering, Job-Demands-Resources-Modell, Anforderungen, Belastungen, Ressourcen
Fachgebiet (DDC)
Projekt
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
ISSN
Sprache
Deutsch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Begutachtung
Open Access-Status
Lizenz
'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Zitation
Besseghini, P. (2025). Self-Endangering und Self-Undermining. Eine Analyse zur Identifikation [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-15098