Kommunikation der Vorgesetzten im Change-Prozess
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Authors
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Publication date
12.01.2026
Type of student thesis
Master
Course of study
Master of Science in Angewandter Psychologie FHNW
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Type
11 - Student thesis
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Publisher / Publishing institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Place of publication / Event location
Olten
Edition
Version
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Assignee
Practice partner / Client
Human Resources Management der Stadt Zürich (HRZ), Philipp Lutz
Abstract
Change-Prozesse weisen in Organisationen eine hohe Misserfolgsquote auf, wobei der Kommunikation der Vorgesetzten eine zentrale Erfolgsrolle zukommt. Trotz umfangreicher Forschung liegen bislang wenige empirische Untersuchungen zur phasengerechten Kommunikation entlang emotionaler Reaktionsverläufe vor. Hinzu kommt, dass Wahrnehmungsdifferenzen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden eine wirkungsvolle Change-Kommunikation der Vorgesetzten beeinträchtigen können. Die Bürokratie und die hohen hierarchischen Strukturen der öffentlichen Verwaltungen stellen im Change-Prozess eine zusätzliche Herausforderung für die Stadt Zürich dar. Untersucht wird, wie die Change-Kommunikation der Vorgesetzten der Stadt Zürich wahrgenommen wird. Hypothesengeleitet wird angenommen, dass einerseits die Vorgesetzten ihre Kommunikation während eines Change-Prozesses qualitativ besser als ihre Mitarbeitenden einschätzen und andererseits die Vorgesetzten ihre Kommunikation in den einzelnen Phasen nach Streich als ausreichender als ihre Mitarbeitenden einschätzen. Die Stichprobe umfasst 53 Vorgesetzte und 60 Mitarbeitende der Stadt Zürich, die in den letzten 3 Jahren an einem Change-Prozess beteiligt waren. Mit einer Umfrage wird die Change-Kommunikation der Vorgesetzten mit ihren Dimensionen Inhalt, Struktur und Beziehung sowie anhand der sieben Phasen nach Streich untersucht. Die Auswertung erfolgt mittels deskriptiver Statistik, Mittelwertvergleichen, multipler Regressionsanalysen und Korrelationsanalysen. Die Ergebnisse bestätigen eine Wahrnehmungsdifferenz in der Qualität der Change-Kommunikation, insbesondere in der Dimension Beziehung. Die Wahrnehmungsdifferenz in den einzelnen Phasen kann empirisch nicht bestätigt werden. Deskriptive Muster deuten jedoch auf tendenzielle Unterschiede in allen Phasen hin, insbesondere in den Phasen Schock, Ablehnung und Integration. Die Ergebnisse weisen auf die Relevanz von Wahrnehmungsdifferenzen als potenziellen Risikofaktor in der Change-Kommunikation der Vorgesetzten hin, um die Mitarbeitenden erfolgreich durch einen Change-Prozess zu führen.
Keywords
Change-Prozess, Kommunikation, Führung, Wahrnehmungsdifferenz, öffentliche Verwaltung
Subject (DDC)
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ISBN
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Language
German
Created during FHNW affiliation
Yes
Strategic action fields FHNW
Publication status
Review
Open access category
Citation
Widmer, J. (2026). Kommunikation der Vorgesetzten im Change-Prozess [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-16638