Die Konventionentheorie als Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung

dc.contributor.authorTokarski, Bianca Maria
dc.date.accessioned2026-05-15T15:36:39Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractDieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Diversität in der Hochschulweiterbildung und führt die Konventionentheorie als theoretischen sowie methodologischen Zugang zur Erforschung von Diversität in hochschulischen Weiterbildungsorganisationen ein. Die Hochschulweiterbildung steht vor der Herausforderung, eine heterogene Gruppe von Teilnehmenden mit vielfältigen berufs- und bildungsbiografischen Hintergründen einzubinden. Diversitätsorientiertes Handeln sieht Unterschiede als Chance, setzt aber auch Diversitätsakzeptanz innerhalb einer Organisation voraus. Gleichzeitig wirken organisationale Normen und Logiken, wie etwa Marktanforderungen und akademische Standards, teils widersprüchlich zusammen. Die Konventionentheorie zeigt, wie sich Akteur:innen in konkreten Situationen auf gemeinsame Handlungsweisen einigen und unterschiedliche Konventionen (z. B. Leistungsorientierung, Chancengerechtigkeit) aushandeln. Im Zentrum steht die Annahme, dass Akteur:innen mithilfe von Konventionen in Situationen von Unsicherheit und Spannungen eine gemeinsame Handlungsgrundlage schaffen. Zugleich betont der Ansatz die Veränderbarkeit von Konventionen, sobald neue Anforderungen oder Erkenntnisse auftreten. Durch die Hervorhebung situativer Interaktionen bietet die Konventionentheorie wertvolle methodologische Impulse für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung. In diesem Beitrag werden zunächst die besonderen Herausforderungen im Umgang mit Diversität in der Hochschulweiterbildung skizziert und in den organisatorischen Kontext der Hochschulweiterbildung eingebettet. Anschließend werden die Potenziale der Konventionentheorie als methodologischer Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung vorgestellt und beispielhafte Forschungsfragen aufgezeigt.
dc.identifier.doi10.11576/zhwb-7809
dc.identifier.issn2567-2673
dc.identifier.urihttps://irf.fhnw.ch/handle/11654/56651
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.26041/fhnw-16182
dc.issue1
dc.language.isode
dc.publisherUniversität Bielefeld
dc.relation.ispartofZeitschrift Hochschule und Weiterbildung
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
dc.spatialBielefeld
dc.subject.ddc150 - Psychologie
dc.titleDie Konventionentheorie als Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung
dc.type01A - Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
dc.volume2025
dspace.entity.typePublication
fhnw.InventedHereNo
fhnw.ReviewTypepeer-reviewed
fhnw.affiliation.hochschuleHochschule für Angewandte Psychologie FHNWde_CH
fhnw.affiliation.institutZentrum für Weiterbildungde_CH
fhnw.openAccessCategoryDiamond
fhnw.pagination30-38
fhnw.publicationStatePublished
fhnw.specialIssueWissenschaftliche Weiterbildung und Inklusion
relation.isAuthorOfPublication908204e3-2fbf-4bac-9d53-bd62cfb08c4d
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