Nutzung digitaler Erstkontakte in der Suchtberatung

dc.contributor.authorGnägi, Catia
dc.contributor.mentorRack, Oliver
dc.contributor.partnerBlaues Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg, Sigrist Mike
dc.date.accessioned2026-01-19T10:18:15Z
dc.date.issued2025-09-04
dc.description.abstractDigitale Kommunikation ist aus dem sozialen und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Insbesondere durch die Corona-Pandemie hat der Bedarf an digitalen Beratungsmöglichkeiten zugenommen. Das Konzept des Blended Counseling, das Face-to-Face-Gespräche mit digitaler Kommunikation kombiniert, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die vorliegende Bachelorarbeit untersuchte, wie Hilfesuchende verschiedene Kommunikationsformen beim Erstkontakt in der Beratung bewerten und welche Faktoren ihre Nutzung beeinflussen. Im Fokus standen die Kommunikationsformen Videochat, textbasierte Kommunikation und das Telefon. Hierfür wurde das Technologieakzeptanzmodell 3 (TAM 3) angewendet, mit dem die Faktoren Nutzungsintention, wahrgenommener Nutzen, wahrgenommene einfache Bedienbarkeit, subjektive Norm, Wahrnehmbarkeit der Ergebnisse sowie die Wahrnehmung externer Kontrolle untersucht wurden. Es wurde angenommen, dass sich diese Faktoren je nach genutzter Kommunikationsform unterscheiden. Zur Datenerhebung wurde ein Online-Fragebogen eingesetzt. Insgesamt nahmen 70 Personen teil, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in Beratung beim Blauen Kreuz befanden. Die Auswertung erfolgte mittels einfaktorieller Varianzanalyse. Zwei der sechs aufgestellten Hypothesen wurden vollständig bestätigt, eine teilweise und drei nicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die textbasierte Kommunikation über alle untersuchten Faktoren hinweg die höchste Akzeptanz aufweist, gefolgt vom Videochat. Das Telefon wurde im Vergleich am geringsten bewertet. Der wahrgenommene Nutzen war beim Videochat am höchsten ausgeprägt. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung digitaler Beratungskonzepte und für die Gestaltung von Blended-Counseling-Ansätzen, die den unterschiedlichen Erwartungen der Hilfesuchenden gerecht werden können.
dc.identifier.urihttps://irf.fhnw.ch/handle/11654/55165
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.26041/fhnw-15043
dc.language.isode
dc.publisherHochschule für Angewandte Psychologie FHNW
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.spatialOlten
dc.subjectTechnologieakzeptanzmodell (TAM 3)
dc.subjectBlended Counseling
dc.subjectDigitale Beratung
dc.subject.ddc150 - Psychologie
dc.titleNutzung digitaler Erstkontakte in der Suchtberatung
dc.type11 - Studentische Arbeit
dspace.entity.typePublication
fhnw.InventedHereYes
fhnw.StudentsWorkTypeBachelor
fhnw.affiliation.hochschuleHochschule für Angewandte Psychologie FHNWde_CH
fhnw.affiliation.institutZentrum für Ausbildungde_CH
fhnw.studyProgramBachelor of Science FHNW in Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie
relation.isMentorOfPublicationd5c2dec8-fe2a-48bb-b888-e064c0f0647a
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