Raum. Räumlichkeit. Raumordnung. Warum wir aktuell so viel vom Raum reden
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Authors
Author (Corporation)
Publication date
2007
Type of student thesis
Course of study
Type
01A - Journal article
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Editor (Corporation)
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Parent work
Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit
Special issue
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Volume
Issue / Number
2
Pages / Duration
41-60
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Publisher / Publishing institution
Seismo
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Assignee
Practice partner / Client
Abstract
Im vorliegenden Beitrag wird am Beispiel der Sozialen Arbeit der Frage nachgegangen, warum aktuell in wissenschaftlichen und politischen Diskursen, aber auch in verschiedenen Alltagskontexten so viel vom Raum gesprochen wird. Dabei wird im ersten Abschnitt die sogenannte «Rede vom Raum» als Suche nach neuen handlungsleitenden Einheiten, aber auch als Möglichkeit der Gesellschaftsgestaltung identifiziert. Diese Vorstellung baut auf dem Grundsatz der Moderne auf, in welchem (sozial)wis- senschaftliches Wissen die Grundlage (fachlichen wie institutionellen)Ordnungswissens darstellt. Komplexe Zusammenhänge werden in kleine Einheiten aufgeteilt, um sie - auch in der Sozialen Arbeit - professionell bearbeitbar zu machen. Unter den aktuellen gesellschaftlichen Transformationsbedingungen geraten bisherige Räume und Räumlichkeiten in Bewegung und es werden solche haltgebenden Einheiten grundsätzlich in Frage gestellt (Abschnitt 1). Analytisch ist deshalb zu klären, welche relevanten Ordnungsdimensionen mit dieser Neuordnung des Räumlichen betont werden, und daran anschließend ist zu untersuchen, welche Grundzüge eines alternativen reflexiven Ordnungsrahmens für fachliches sozialpädagogisches Handeln skizziert werden kann. Im Anschluss an eine entsprechende analytische Rekonstruktionsskizze (Abschnitt 2) machen wir abschließend den Vorschlag eines Modells der reflexiven räumlichen Haltung als professionellen Umgang mit der rekonstruierten Neuordnung des Räumlichen. Diese kann unseres Erachtens die Grundlage einer neu zu konzipierenden Sozialraumarbeit darstellen, welche wir als Erweiterung der bisherigen, zumeist eher (politisch) un- und unterreflektierten, Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit verstehen (Abschnitt 3).
Keywords
Event
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Exhibition end date
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Conference end date
Date of the last check
ISBN
ISSN
2673-320X
1661-9870
1661-9870
Language
German
Created during FHNW affiliation
No
Strategic action fields FHNW
Publication status
Published
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Open access category
Closed
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Citation
Kessl, F., & Reutlinger, C. (2007). Raum. Räumlichkeit. Raumordnung. Warum wir aktuell so viel vom Raum reden. Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit, 2, 41–60. https://irf.fhnw.ch/handle/11654/55897