Untersuchung der Rolle kantonaler Flüchtlingsunterkünfte als Orte der Integration in Quartieren: Eine Analyse der Schnittstellen zwischen Stadtplanung und Asylpolitik im Kontext der Schweizer Integrationsagenda
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DOI der Originalpublikation
Zugehörige Forschungsdaten
Projekttyp
angewandte Forschung
Projektbeginn
01.04.2027
Projektende
01.04.2031
Projektstatus
laufend
Projektkontakt
Projektmanager:in
Mitarbeitende
Beschreibung
Zusammenfassung
Dieses Projekt untersucht kantonale Flüchtlingsunterkünfte in der Schweiz als architektonische, räumliche und städtische Infrastrukturen der Integration. Mit Fokus auf die Kantone Aargau, Genf und Tessin wird analysiert, wie die Lage, Gestaltung, Zugänglichkeit und Einbettung von Aufnahmeeinrichtungen in ihr Umfeld den Alltag von Geflüchteten, ihre sozialen Beziehungen sowie ihren Zugang zu Dienstleistungen, öffentlichen Räumen, Beschäftigungsmöglichkeiten und Netzwerken prägen.
Das Projekt versteht diese Einrichtungen nicht als blosse temporäre Unterkünfte, sondern als Ankunftsinfrastrukturen, und verbindet damit asylpolitische Fragestellungen mit Architektur, Stadtplanung und Governance. Mithilfe eines vergleichenden Mixed-Methods-Ansatzes verbindet das Projekt QGIS-basierte räumliche Analysen und Erreichbarkeitsbewertungen mit Umfragen, Politikanalysen sowie ethischer Forschung unter Einbezug von Geflüchteten, Anwohnenden, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Das Vorhaben leistet einen Beitrag zu den Debatten über Flüchtlingsurbanismus, räumliche Gerechtigkeit und humanitären Urbanismus. Gleichzeitig entwickelt es evidenzbasierte Empfehlungen für eine inklusivere Planung von Flüchtlingsunterkünften in der Schweiz.
Link
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut
Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung
Finanziert durch
Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
Ambizione-Karrierestipendien
Ambizione-Karrierestipendien
Projektpartner
Institut Architektur, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW
Auftraggeberschaft
SAP Referenz
Schlagwörter
Stadtplanung
Architektur im Exil
Ankunftsinfrastruktur
Räumliche Gerechtigkeit
Inklusive Städte
Architektur im Exil
Ankunftsinfrastruktur
Räumliche Gerechtigkeit
Inklusive Städte