Konzeptentwicklung Sozialdienst der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK)
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DOI der Originalpublikation
Zugehörige Forschungsdaten
Projekttyp
Dienstleistungsprojekt
Projektbeginn
01.11.2025
Projektende
31.12.2026
Projektstatus
laufend
Projektkontakt
Projektmanager:in
Mitarbeitende
Beschreibung
Zusammenfassung
Konzeptentwicklung Sozialdienst der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK): Theoretische und sozialdiagnostische Fundierung und Umsetzung
Der Sozialdienst der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) entwickelt seine konzeptionellen und sozialdiagnostischen Grundlagen in Kooperation mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW weiter. Als theoretischer Bezugsrahmen dient die an der HSA FHNW entwickelte forschungsbasierte Theorie Sozialer Arbeit «Integration und Lebensführung» (TIL). Ziel des Entwicklungsprojekts ist es, die Expertise der Sozialen Arbeit zur Bearbeitung der sozialen Dimension psychischer Erkrankungen theoretisch und konzeptionell weiter zu fundieren und im professionellen Handeln des Sozialdienstes zu verankern.
Projektphase 1: Entwicklung und Adaptation der Grundlagen (November 2025 bis April 2026)
In der ersten Projektphase wurden die konzeptionellen und sozialdiagnostischen Grundlagen des Sozialdienstes auf der Basis von TIL überarbeitet und weiterentwickelt. Sozialdiagnostische Denk- und Vorgehensweisen sowie Instrumente, die zuvor in einer Kooperation der HSA FHNW mit dem Sozialdienst der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) entwickelt worden waren, wurden auf die spezifischen Anforderungen und Arbeitsweisen der UPK hin geprüft und angepasst. Dazu wurde die bestehende sozialdiagnostische Praxis analysiert und mit den theoretischen und methodischen Grundlagen in Beziehung gesetzt. Parallel dazu wurde das Konzept des Sozialdienstes überarbeitet und der theoretische Bezugsrahmen sowie die Soziale Diagnostik darin stärker verankert. Kasuistische Fallbesprechungen auf der Grundlage von TIL unterstützten die Verbindung von theoretischer und konzeptioneller Entwicklung mit der konkreten Fallarbeit. Die erste Projektphase umfasste zudem die gemeinsame Planung der anschliessenden Umsetzungsphase.
Projektphase 2: Umsetzung und Verankerung im Praxisalltag (Mai bis Dezember 2026)
Die zweite Projektphase knüpft an die entwickelten Grundlagen an und richtet den Fokus auf deren Einführung, Erprobung und weitere Verankerung im gesamten Sozialdienst der UPK. Die Sozialarbeitenden setzen sich mit den für ihre Tätigkeit relevanten Grundlagen von TIL und der darauf aufbauenden sozialdiagnostischen Systematik auseinander und erproben die adaptierten Denk- und Vorgehensweisen in ihrer Fallarbeit. Dabei geht es nicht allein um die Anwendung einzelner Instrumente, sondern um die Weiterentwicklung einer gemeinsamen fachlichen Orientierung und Fachsprache zur Bearbeitung der sozialen Dimension psychischer Erkrankungen.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise über aufeinander abgestimmte Formate wie Fachkonferenzen, Fachteamsitzungen, kasuistische Fallbesprechungen und einen regelmässigen fachlichen Austausch. Eine zentrale Rolle übernehmen dabei Mitarbeitende als Multiplikatorinnen, die den Prozess innerhalb des Sozialdienstes mittragen und zunehmend auch die kollegialen Fallbesprechungen übernehmen. Erfahrungen aus der Anwendung sowie Hinweise auf Gelingensbedingungen und Anpassungsbedarf werden im Projektverlauf fortlaufend aufgenommen und für die weitere Ausgestaltung genutzt. Perspektivisch werden die weiterentwickelten konzeptionellen und sozialdiagnostischen Grundlagen zudem im interprofessionellen Kontext der UPK vermittelt.
Link
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut
Institut Professionsforschung und -entwicklung
Finanziert durch
Öffentliche Hand
Projektpartner
Auftraggeberschaft
Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK), Basel
SAP Referenz
S206-0022-11