Erfassung von Self-endangering und Self-undermining am Arbeitsplatz: Entwicklung eines praxisnahen Tagebuch-Fragebogens
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Authors
Author (Corporation)
Publication date
04.09.2025
Typ of student thesis
Master
Course of study
Master of Science FHNW in Angewandter Psychologie
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Type
11 - Student thesis
Editors
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Series
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Publisher / Publishing institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Place of publication / Event location
Olten
Edition
Version
Programming language
Assignee
Practice partner / Client
Institut für Mentale und Organisationale Gesundheit, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Abstract
Diese Masterarbeit untersucht Self-undermining- und Self-endangering-Verhalten im Arbeitskontext. Die Fragestellungen fokussieren, ob diese Verhaltensweisen mittels Tagebuchstudie und Kurzskalen valide und reliabel messbar sind, ob sie sich empirisch trennen lassen und wie sie mit Anforderungen (Zeitdruck) sowie Ressourcen (soziale Unterstützung, Wertschätzung) zusammenhängen. Zudem wurde untersucht, welche Rolle Erschöpfung und Arbeitsengagement als Outcomes spielen. Anhand von Hypothesen wurde geprüft, ob beide Konstrukte differenzierbar sind und sich positiv mit Zeitdruck bzw. negativ mit Ressourcen assoziieren lassen. An der Studie nahmen 78 Personen aus verschiedenen Branchen teil; für die Analyse wurden letztendlich 48 Personen berücksichtigt, die den Online-Fragebogen an mindestens fünf Tage ausgefüllt hatten (16 Männer, 32 Frauen, 22– 64 Jahre, M = 41.3, SD = 11.9). Sie füllten über zwei Wochen täglich einen Fragebogen aus. Methodisch kamen konfirmatorische Faktorenanalysen, Reliabilitätsanalysen (Cronbach’s Alpha, McDonald’s Omega), Intraklassenkorrelationskoeffizienten, Korrelationsanalysen und
ein multilevelanalytisches Verfahren in Form von Linear Mixed Models zum Einsatz. Die Ergebnisse bestätigen die Reliabilität und die Diskriminanz der Skalen nach Entfernung problematischer Items. Die Korrelationsmatrix zeigt differenzierte Zusammenhänge mit arbeitsbezogenen Variablen, die die Trennung der Konstrukte stützen. Zwischenpersonenanalysen verdeutlichen, dass Zeitdruck und soziale Unterstützung signifikante Prädiktoren selbstschädigenden Verhaltens sind und Wertschätzung mit Engagement korreliert. Tagesdaten belegen, dass akute Zeitdruckspitzen Self-undermining, Self-endangering und Erschöpfung fördern und dass Engagement kurzfristig protektiv wirkt. Die Hypothesen konnten teilweise bestätigt werden. Die Studie betont die Bedeutung kontextsensitiver Messungen und differenzierter Analysen von Ressourcen und Belastungen, um selbstschädigendes Verhalten besser zu verstehen und präventiv anzugehen.
Keywords
Tagebuchstudie, Self-undermining, Self-endangering, Job-Demands- Resources-Theorie
Subject (DDC)
Event
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ISBN
ISSN
Language
German
Created during FHNW affiliation
Yes
Strategic action fields FHNW
Publication status
Review
Open access category
Citation
Bazzigher, N. (2025). Erfassung von Self-endangering und Self-undermining am Arbeitsplatz: Entwicklung eines praxisnahen Tagebuch-Fragebogens [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-14233