Die Konventionentheorie als Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung
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Authors
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Publication date
2025
Type of student thesis
Course of study
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Type
01A - Journal article
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Editor (Corporation)
Supervisor
Parent work
Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung
Special issue
Wissenschaftliche Weiterbildung und Inklusion
DOI of the original publication
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Series
Series number
Volume
2025
Issue / Number
1
Pages / Duration
30-38
Patent number
Publisher / Publishing institution
Universität Bielefeld
Place of publication / Event location
Bielefeld
Edition
Version
Programming language
Assignee
Practice partner / Client
Abstract
Dieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Diversität in der Hochschulweiterbildung und führt die Konventionentheorie als theoretischen sowie methodologischen Zugang zur Erforschung von Diversität in hochschulischen Weiterbildungsorganisationen ein.
Die Hochschulweiterbildung steht vor der Herausforderung, eine heterogene Gruppe von Teilnehmenden mit vielfältigen berufs- und bildungsbiografischen Hintergründen einzubinden. Diversitätsorientiertes Handeln sieht Unterschiede als Chance, setzt aber auch Diversitätsakzeptanz innerhalb einer Organisation voraus. Gleichzeitig wirken organisationale Normen und Logiken, wie etwa Marktanforderungen und akademische Standards, teils widersprüchlich zusammen. Die Konventionentheorie zeigt, wie sich Akteur:innen in konkreten Situationen auf gemeinsame Handlungsweisen einigen und unterschiedliche Konventionen (z. B. Leistungsorientierung, Chancengerechtigkeit) aushandeln. Im Zentrum steht die Annahme, dass Akteur:innen mithilfe von Konventionen in Situationen von Unsicherheit und Spannungen eine gemeinsame Handlungsgrundlage schaffen. Zugleich betont der Ansatz die Veränderbarkeit von Konventionen, sobald neue Anforderungen oder Erkenntnisse auftreten. Durch die Hervorhebung situativer Interaktionen bietet die Konventionentheorie wertvolle methodologische Impulse für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung. In diesem Beitrag werden zunächst die besonderen Herausforderungen im Umgang mit Diversität in der Hochschulweiterbildung skizziert und in den organisatorischen Kontext der Hochschulweiterbildung eingebettet. Anschließend werden die Potenziale der Konventionentheorie als methodologischer Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung vorgestellt und beispielhafte Forschungsfragen aufgezeigt.
Keywords
Subject (DDC)
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Date of the last check
ISBN
ISSN
2567-2673
Language
German
Created during FHNW affiliation
No
Strategic action fields FHNW
Publication status
Published
Review
peer-reviewed
Open access category
Diamond
Citation
Tokarski, B. M. (2025). Die Konventionentheorie als Zugang für eine diversitätsbezogene Organisationsforschung in der Hochschulweiterbildung. Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung, 2025(1), 30–38. https://doi.org/10.11576/zhwb-7809