Nutzung digitaler Erstkontakte in der Suchtberatung
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Autor:innen
Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
04.09.2025
Typ der Arbeit
Bachelor
Studiengang
Bachelor of Science FHNW in Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie
Sammlung
Typ
11 - Studentische Arbeit
Herausgeber:innen
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Themenheft
DOI der Originalpublikation
Link
Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Verlagsort / Veranstaltungsort
Olten
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
Blaues Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg, Sigrist Mike
Zusammenfassung
Digitale Kommunikation ist aus dem sozialen und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Insbesondere durch die Corona-Pandemie hat der Bedarf an digitalen Beratungsmöglichkeiten zugenommen. Das Konzept des Blended Counseling, das Face-to-Face-Gespräche mit digitaler Kommunikation kombiniert, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die vorliegende Bachelorarbeit untersuchte, wie Hilfesuchende verschiedene Kommunikationsformen beim Erstkontakt in der Beratung bewerten und welche Faktoren ihre Nutzung beeinflussen. Im Fokus standen die Kommunikationsformen Videochat, textbasierte Kommunikation und das Telefon. Hierfür wurde das Technologieakzeptanzmodell 3 (TAM 3) angewendet, mit dem die Faktoren Nutzungsintention, wahrgenommener Nutzen, wahrgenommene einfache Bedienbarkeit, subjektive Norm, Wahrnehmbarkeit der Ergebnisse sowie die Wahrnehmung externer Kontrolle untersucht wurden. Es wurde angenommen, dass sich diese Faktoren je nach genutzter Kommunikationsform unterscheiden. Zur Datenerhebung wurde ein Online-Fragebogen eingesetzt. Insgesamt nahmen 70 Personen teil, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in Beratung beim Blauen Kreuz befanden. Die Auswertung erfolgte mittels einfaktorieller Varianzanalyse. Zwei der sechs aufgestellten Hypothesen wurden vollständig bestätigt, eine teilweise und drei nicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die textbasierte Kommunikation über alle untersuchten Faktoren hinweg die höchste Akzeptanz aufweist, gefolgt vom Videochat. Das Telefon wurde im Vergleich am geringsten bewertet. Der wahrgenommene Nutzen war beim Videochat am höchsten ausgeprägt. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung digitaler Beratungskonzepte und für die Gestaltung von Blended-Counseling-Ansätzen, die den unterschiedlichen Erwartungen der Hilfesuchenden gerecht werden können.
Schlagwörter
Technologieakzeptanzmodell (TAM 3), Blended Counseling, Digitale Beratung
Fachgebiet (DDC)
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
ISSN
Sprache
Deutsch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Begutachtung
Open Access-Status
Zitation
Gnägi, C. (2025). Nutzung digitaler Erstkontakte in der Suchtberatung [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-15043