Sparen, aber zu welchem Preis? Kantonale Sparmassnahmen und deren Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit bei Mitarbeitenden des Kantons Solothurn
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Autor:innen
Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
04.09.2025
Typ der Arbeit
Bachelor
Studiengang
Bachelor of Science FHNW in Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie
Sammlung
Typ
11 - Studentische Arbeit
Herausgeber:innen
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Themenheft
DOI der Originalpublikation
Link
Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Verlagsort / Veranstaltungsort
Olten
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
VPOD Aargau/Solothurn
Zusammenfassung
Hintergrund: Sparmassnahmen sind aktuell in einigen Schweizer Kantonen im Gespräch. Auch der Kanton Solothurn hat Ende 2024 ein umfassendes Paket verabschiedet. Das bedeutet auch: Die Mitarbeitenden des Kantons sowie der Solothurner Spitäler AG, die dem Kanton gehört, erhalten weniger Geld. Diese Bachelorarbeit untersucht, welche Auswirkung die Ankündigung dieser Sparmassnahmen auf das Solothurner Kantonspersonal hat.
Theorie und Methode: In einer Online-Befragung wurde bei 330 Kantonsmitarbeitenden das Stress-Niveau, der Burnout-Wert sowie die Effort-Reward-Imbalance erfasst. Diese für die Gesundheit zentralen Konstrukte wurden mit der ebenfalls erhobenen Betroffenheit von den Sparmassnahmen in Verbindung gebracht. Mit einer Mediations- und mehreren Regressionsanalysen wurden die Hypothesen getestet.
Ergebnisse: Die Resultate weisen darauf hin, dass die Sparmassnahmen beim Kantonspersonal die Gesundheit beeinträchtigen. Die Betroffenheit von den Sparmassnahmen hat eine signifikante Vorhersagekraft für sämtliche drei Konstrukte: Stress, Burnout und Effort-Reward-Imbalance. Zudem konnte mittels Mediations-Analyse gezeigt werden, dass die Effort-Reward-Imbalance den Zusammenhang zwischen der Betroffenheit von den Sparmassnahmen und sowohl dem Stress-Niveau als auch dem Burnout-Wert mediiert.
Konklusion: Die Ankündigung von Sparmassnahmen kann durch eine Verschlechterung der Effort-Reward-Imbalance gesundheitlich relevante Folgen nach sich ziehen. Weitere Forschung, um die Ursache-Wirkung-Beziehung mit zum Beispiel Längsschnittstudien noch besser beschreiben zu können, ist jedoch nötig und wertvoll, sowohl aus arbeitspsychologischer wie auch aus staatswirtschaftlicher Sicht.
Schlagwörter
Stress, Burnout, Effort-Reward-Imbalance, Gratifikationskrisen, Gratifikationen
Fachgebiet (DDC)
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
ISSN
Sprache
Deutsch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Begutachtung
Open Access-Status
Zitation
Gheller, A. (2025). Sparen, aber zu welchem Preis? Kantonale Sparmassnahmen und deren Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit bei Mitarbeitenden des Kantons Solothurn [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-15041