Veränderungen der kurzfristigen kognitiv-emotionalen Stressfolgen von Baloise Mitarbeitenden nach sechs Wochen Atemarbeit und deren zukünftige Motivierung zum Besuch des Atemtrainings
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Autor:innen
Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
07.09.2023
Typ der Arbeit
Bachelor
Studiengang
Bachelor of Science FHNW in Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie
Sammlung
Typ
11 - Studentische Arbeit
Herausgeber:innen
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Themenheft
DOI der Originalpublikation
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Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Verlagsort / Veranstaltungsort
Olten
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
Baloise Versicherung AG
Zusammenfassung
Aufgrund zunehmender Stressproblematik in der Arbeitswelt wird in der vorliegenden Bachelorarbeit untersucht, wie sich nach sechs Wochen Atemarbeit die kurzfristig kognitivemotionalen Stressfolgen von Mitarbeitenden der Baloise Versicherung AG, die ein erhöhtes Stresserleben aufweisen, verändern. Um die Fragestellung beantworten zu können, nahmen 12 Mitarbeitende für sechs Wochen an einem wöchentlich angebotenen Atemtraining der Baloise teil. Zusätzlich wendeten sie die Atemarbeit in diesem Zeitraum täglich fünf Minuten selbständig an. Nach Abschluss dieser sechs Wochen fanden qualitative Interviews statt, die mittels fokussierter Interviewanalyse ausgewertet wurden. Mithilfe eines Items zum Stresserleben wurde zusätzlich ein quantitativer Vorher-nachher Vergleich gewährleistet. Wie sich zeigt, treten grösstenteils positive Veränderungen auf, wobei Veränderung im Nervositätserleben hervorstechen. Atemarbeit dient somit als geeignetes Instrument, kognitiv-emotionalen Stressfolgen entgegenzuwirken. Weitere Einflussfaktoren wie Sport oder eine Ernährungsumstellung sollten trotzdem nicht vernachlässigt werden. Aufgrund der geringen Besuchenden-Anzahl des Atemtrainings vor Beginn der Untersuchung wurde zudem evaluiert, wie Mitarbeitende zukünftig zum Besuch des Atemtrainings motiviert werden können. Wie die Ergebnisse zeigen, ist die Motivierung durch Vorgesetzte, das betriebliche Gesundheitsmanagement oder durch bestehende Kursteilnehmende möglich. Weitere Motivationsaspekte sind vermehrte Bewerbungsmassnahmen über das betriebsinterne Intranet, die Darlegung positiver Auswirkungen der Atemarbeit sowie ein grösserer Spielraum betreffend Zeitraum und Sprache, in der das Atemtraining angeboten wird.
Schlagwörter
Stresserleben, Stressempfinden, kognitiv-emotionale Stressfolgen, Atemarbeit, Atemtraining, Atemübungen, Motivierung
Fachgebiet (DDC)
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
ISSN
Sprache
Deutsch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Begutachtung
Open Access-Status
Zitation
Spätig, R. (2023). Veränderungen der kurzfristigen kognitiv-emotionalen Stressfolgen von Baloise Mitarbeitenden nach sechs Wochen Atemarbeit und deren zukünftige Motivierung zum Besuch des Atemtrainings [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-5834