Selbstwirksamkeit im Kontext von Mentoring: Eine qualitative Analyse zur beruflichen Orientierung bei Jugendlichen

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Author (Corporation)
Publication date
04.09.2025
Type of student thesis
Bachelor
Course of study
Bachelor of Science FHNW in Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie
Type
11 - Student thesis
Editors
Editor (Corporation)
Parent work
Special issue
DOI of the original publication
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Series
Series number
Volume
Issue / Number
Pages / Duration
Patent number
Publisher / Publishing institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Place of publication / Event location
Olten
Edition
Version
Programming language
Assignee
Practice partner / Client
Amt für Jugend und Berufsberatung – Mentoring Ithaka, Susanne Roth
Abstract
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Mentoring auf die Selbstwirksamkeit und berufliche Orientierung Jugendlicher. Grundlage bildet die sozial-kognitive Theorie von Bandura (1997) mit dem Konzept der Selbstwirksamkeit und seinen vier Quellen: persönliche Erfolgserlebnisse, stellvertretende Erfahrungen, verbale Ermutigung und emotionale Erregung. Ziel war es, die subjektiven Wahrnehmungen von Jugendlichen und Mentor*innen im Hinblick auf die Wirkung von Mentoring zu analysieren und die Bedeutung der Beziehungsgestaltung im Prozess zu erfassen. Dazu wurden sechs halbstrukturierte Interviews mit Teilnehmenden des Programms Mentoring Ithaka geführt und qualitativ ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass im Mentoring alle vier Quellen der Selbstwirksamkeit in unterschiedlicher Weise aktiviert wurden. Besonders die verbale Ermutigung erwies sich als unterstützender Faktor, um Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen und Herausforderungen selbstbewusster anzugehen. Erfolgserlebnisse stärkten das Vertrauen in eigene Kompetenzen, während sich Jugendliche mit ihren Mentor*innen identifizieren konnten, was als orientierungsstiftend erlebt wurde. Auch unterstützende Begleitung in emotional herausfordernden Situationen trug zur Stärkung des Selbstwirksamkeitserlebens bei. Die Wirksamkeit dieser Prozesse war eng an die Qualität der Mentoring-Beziehung geknüpft. Vertrauen, Wertschätzung und eine offene Gesprächskultur spielten dabei eine bedeutende Rolle. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass beziehungsorientierte Elemente auch in vorrangig instrumentellen Mentoring-Programmen wirksam sind. Praktisch ergibt sich daraus die Empfehlung, diese Elemente bei der Konzeption und Umsetzung von Mentoring-Programmen bewusst zu berücksichtigen.
Keywords
Selbstwirksamkeit, self-efficacy, Adoleszenz, Berufliche Orientierung, Mentoring
Subject (DDC)
Project
Event
Exhibition start date
Exhibition end date
Conference start date
Conference end date
Date of the last check
ISBN
ISSN
Language
German
Created during FHNW affiliation
Yes
Strategic action fields FHNW
Publication status
Review
Open access category
License
'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Citation
Imhof, F. (2025). Selbstwirksamkeit im Kontext von Mentoring: Eine qualitative Analyse zur beruflichen Orientierung bei Jugendlichen [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-15046