Interaktive Krebsprävention im öffentlichen Raum: Evaluation eines spielerisch gestalteten Präventionstools im Messekontext

Loading...
Thumbnail Image
Author (Corporation)
Publication date
12.01.2026
Type of student thesis
Master
Course of study
Master of Science in Angewandter Psychologie FHNW
Type
11 - Student thesis
Editors
Editor (Corporation)
Parent work
Special issue
DOI of the original publication
Link
Related research data
Series
Series number
Volume
Issue / Number
Pages / Duration
Patent number
Publisher / Publishing institution
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Place of publication / Event location
Olten
Edition
Version
Programming language
Assignee
Practice partner / Client
Krebsliga Schweiz, Bossart Eveline & Schwarz Julia
Abstract
Trotz zahlreicher Informationskampagnen bleibt die Umsetzung von Massnahmen zur Krebsprävention in der Bevölkerung nach wie vor gering. Interaktive und spielerische Präventionstools gelten als vielversprechend, ihre Wahrnehmung und Einordnung im realen Anwendungskontext sind jedoch bislang unzureichend untersucht. Die vorliegende Arbeit evaluiert einen interaktiven Smart Screen der Krebsliga Schweiz, der im öffentlichen Messekontext zur Vermittlung von Krebspräventionsbotschaften eingesetzt wird. Die Untersuchung orientiert sich am Kirkpatrick-Modell und fokussiert die Ebenen Reaction, Learning und Behavior. Analysiert werden die wahrgenommene Attraktivität des Angebots, subjektives Lernen, kognitive Belastung sowie deren Zusammenhang mit präventiven Verhaltensintentionen. Ergänzend wird untersucht, wie Nutzungserfahrungen beschrieben werden und wie die Balance zwischen spielerischen Elementen und der Ernsthaftigkeit der Präventionsinhalte wahrgenommen wird. Methodisch basiert die vorliegende Arbeit auf einem explanatorisch-sequenziellen Mixed-Methods-Design mit einer quantitativen Befragung (N = 110) sowie qualitativen Leitfadeninterviews (N = 7) mit Messebesucherinnen und -besuchern. Die Ergebnisse zeigen eine überwiegend positive und motivationale Wahrnehmung des Smart Screens. Der subjektiv berichtete Lernerfolg ist begrenzt, während präventive Verhaltensintentionen situativ vorhanden sind. Insgesamt wird der Smart Screen primär als Instrument der Sensibilisierung und Aktivierung eingeordnet. Die Befunde verdeutlichen die Bedeutung interaktiver, spielerisch gestalteter Präventionstools im öffentlichen Raum und liefern praxisnahe Anhaltspunkte für die kontextsensible Weiterentwicklung dieser Formate in der Krebsprävention.
Keywords
Krebsprävention, interaktive Gesundheitskommunikation, Gamification, Verhaltensintention, Kirkpatrick-Modell
Subject (DDC)
Project
Event
Exhibition start date
Exhibition end date
Conference start date
Conference end date
Date of the last check
ISBN
ISSN
Language
German
Created during FHNW affiliation
Yes
Strategic action fields FHNW
Publication status
Review
Open access category
License
'http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/'
Citation
Dänzer, R. (2026). Interaktive Krebsprävention im öffentlichen Raum: Evaluation eines spielerisch gestalteten Präventionstools im Messekontext [Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-16629