Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen

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Autor:innen
Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
2026
Typ der Arbeit
Studiengang
Typ
04A - Beitrag Sammelband
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Ent-decken. Sexualität bei Krankheit, Behinderung und im Alter
Themenheft
Link
Zugehörige Forschungsdaten
Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
165-190
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Mabuse
Verlagsort / Veranstaltungsort
Frankfurt am Main
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag untersucht aus technischer, organisationaler, wirtschaftlicher und ethischer Perspektive, ob man Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen einsetzen kann und soll. Damit wird eine deskriptive und eine normative Richtung verfolgt. Die Grundannahme lautet, dass manche Bewohner sexuelle Bedürfnisse haben, die befriedigt werden sollten, was in gegenwärtigen Strukturen aber nur eingeschränkt möglich ist. Zunächst wird dargelegt, welche Merkmale und Fähigkeiten die erwähnten Artefakte haben. Dabei spielen technische und gestalterische Aspekte eine Rolle. Dann wird untersucht, ob und wie man Liebespuppen und Sexroboter in technischer und organisationaler Hinsicht in den Betrieb integrieren kann. Es interessieren unterschiedliche Ansätze, nämlich das systematische Einführen, das systemische Dulden und das aktive Unterstützen solcher Artefakte. Auch wirtschaftliche Aspekte und personelle Auswirkungen werden betrachtet. Schließlich wird im Rahmen einer ethischen und sozialen Diskussion erörtert, ob man Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen zulassen soll. Dabei wird die Sicht der Älteren und Pflegebedürftigen, der Angehörigen und Freunde sowie der Pflegekräfte und Führungskräfte berücksichtigt. Am Ende plädiert der Beitrag dafür, andere Möglichkeiten der sexuellen Befriedigung in Betracht zu ziehen, etwa erhöhte Respektierung der Privat- und Intimsphäre, Zurverfügungstellung von Sexspielzeug als Hilfsmittel, Förderung des Austauschs unter den Bewohnern, wiederum bei erhöhter Respektierung der Privat- und Intimsphäre, und Etablierung von Sexualassistenz.
Schlagwörter
Fachgebiet (DDC)
Projekt
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
978-3-86321-694-8
978-3-86321-744-0
ISSN
Sprache
Deutsch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Veröffentlicht
Begutachtung
publication.page.reviewtype.NichtPeer-Reviewed
Open Access-Status
Closed
Lizenz
Zitation
Bendel, O. (2026). Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen. In I. Ursula & R. Bernhard (eds.), Ent-decken. Sexualität bei Krankheit, Behinderung und im Alter (pp. 165–190). Mabuse. https://doi.org/10.5771/9783863216948-165