Chancen und Mehrwerte der Digitalisierung bei der Ausführung der Querverbindungen des zweiten Gotthardstrassentunnels. Entwicklung und Validierung eines CDE-basierten Workflows zur modellbasierten Qualitätskontrolle im Tunnelbau
Lade...
Autor:innen
Autor:in (Körperschaft)
Publikationsdatum
22.05.2026
Typ der Arbeit
Master
Studiengang
Master of Science FHNW in Virtual Design and Construction
Sammlung
Typ
11 - Studentische Arbeit
Herausgeber:innen
Herausgeber:in (Körperschaft)
Betreuer:in
Übergeordnetes Werk
Themenheft
DOI der Originalpublikation
Zugehörige Forschungsdaten
Reihe / Serie
Reihennummer
Jahrgang / Band
Ausgabe / Nummer
Seiten / Dauer
Patentnummer
Verlag / Herausgebende Institution
Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW
Verlagsort / Veranstaltungsort
Muttenz
Auflage
Version
Programmiersprache
Abtretungsempfänger:in
Praxispartner:in/Auftraggeber:in
IG-2G-BN/ASTRA/ILF
Zusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Digitalisierung der Qualitätskontrolle bei den Querverbindungen des zweiten Gotthard-Strassentunnels. Ausgangspunkt ist ein analog-hybrider Prozess, bei dem Prüfprotokolle und Nachweise überwiegend über Papier, PDF, E-Mail oder separate Ablagestrukturen
geführt werden. Dies führt zu Medienbrüchen, Suchaufwand, Verzögerungen und einer eingeschränkten Weiterverwendbarkeit der Qualitätsdaten. Auf Grundlage einer Literaturrecherche, einer Ist-Zustandsanalyse, semi-strukturierter Fachgespräche und einer Variantenstudie wurden drei digitale Lösungsszenarien entwickelt und bewertet. Die Varianten reichen von einer dokumentenbasierten Ablage in Trimble Connect über eine modellbasierte Erfassung mittels Property Sets bis zu einer API-basierten Prozessintegration. Als Zielvariante für die Fallstudie wurde die modellbasierte Qualitätssicherung über Property Sets ausgewählt. Die prototypische Umsetzung erfolgte am Innenausbau der Querverbindung QV04. Dabei wurde eine Property-Set-Bibliothek für den Bereich Abdichtung aufgebaut und anhand zweier Prüfstufen getestet. Die Fallstudie zeigt, dass qualitätsrelevante Informationen aus dem Kontrollplan grundsätzlich bauteilbezogen und strukturiert im Modell abgebildet werden können. Gleichzeitig zeigte sich, dass Property Sets allein keinen unveränderbaren, beidseitig freigegebenen Prüfnachweis sicherstellen. Daraus wird ein zweistufiger Umsetzungspfad abgeleitet: kurzfristig eine dokumentenbasierte Übergangslösung mit CDE-Ablage und Modellverknüpfung, langfristig eine API-basierte Freigabe- und Archivierungslogik. Die Arbeit zeigt, dass digitale Qualitätskontrolle nicht primär eine Softwarefrage ist, sondern eine prozessuale Verbindung von Kontrollplan, Modell, CDE, Freigabe- und Nachweisführung erfordert. Damit diese Verbindung im Projektalltag wirksam wird, müssen Rollen, Verantwortlichkeiten, Schulung und Akzeptanz der beteiligten Projektpartner von Anfang an mitgedacht werden.
Schlagwörter
BIM2Field, Common Data Environment (CDE), Quality Control, Tunnel Construction
Fachgebiet (DDC)
Veranstaltung
Startdatum der Ausstellung
Enddatum der Ausstellung
Startdatum der Konferenz
Enddatum der Konferenz
Datum der letzten Prüfung
ISBN
ISSN
Sprache
Englisch
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Publikationsstatus
Begutachtung
Open Access-Status
Zitation
Panciera, A. (2026). Chancen und Mehrwerte der Digitalisierung bei der Ausführung der Querverbindungen des zweiten Gotthardstrassentunnels. Entwicklung und Validierung eines CDE-basierten Workflows zur modellbasierten Qualitätskontrolle im Tunnelbau [Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW]. https://doi.org/10.26041/fhnw-16994