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dc.contributor.authorZumbrunn, Andrea
dc.date.accessioned2020-05-08T12:43:47Z
dc.date.available2020-05-08T12:43:47Z
dc.date.issued2020
dc.identifier.urihttps://irf.fhnw.ch/handle/11654/31291
dc.description.abstract„Lieber ein grosser Fisch in einem kleinen Teich als ein kleiner Fisch in einem grossen Gewässer“ (Marsh, 2005, S. 120). Anders gesagt: Menschen („Fische“) messen sich selbst und ihre Fähigkeiten an denjenigen ihres sozialen Umfelds („Gewässer“). Der Ursprung dieses als „Fischteicheffekt“ bekannten Konzepts liegt in den Erziehungswissenschaften. Im Schulkontext zeigt sich der Effekt darin, dass Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten positiver wahrnehmen, wenn der Vergleich mit den Fähigkeiten der Anderen günstig ausfällt. So hat ein Kind in einer Klasse mit durchschnittlich tiefem Leistungsniveau eine positivere Selbstwahrnehmung als eines in einer Klasse mit hohem Schnitt (Trautwein & Lüdtke, 2005, S. 24f.). Der „Fischteicheffekt“ steht beispielhaft für Annahmen zu Wechselwirkungen zwischen dem Individuum und seinen Bezugsgruppen im Hinblick auf das Erlernen von Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Es spricht ein zentrales, disziplinenübergreifendes Thema der Sozialwissenschaften an. Von besonderer Bedeutung ist die Thematik auch in der Behandlungs‐ und Therapieforschung, die im Fokus dieser Arbeit steht. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen wird vielfach von einem förderlichen Effekt der Gruppenbehandlung im Vergleich zur Einzelbehandlung ausgegangen. Dies trifft auch auf die ambulante Behandlung von adipösen Kindern und Jugendlichen zu, die in der vorliegenden Arbeit die Untersuchungsgruppe darstellen. Wie im Folgenden aufgezeigt wird, sind Wirkmechanismen in Gruppenbehandlungen bei Kindern und Jugendlichen aber nur wenig erforscht. In den nächsten Abschnitten der Einleitung wird zunächst das Forschungsfeld inhaltlich eingegrenzt. Es wird aufgezeigt, welche Fragen sich zur Wechselwirkung von Person und Gruppe im Rahmen von gesundheitsbezogenen Behandlungen stellen. Im Anschluss wird kurz der Literatur‐ und Forschungsstand präsentiert und in groben Linien aufgezeigt, welche Evidenz zu Wirkmechanismen von ambulanten Gruppenbehandlungen bei adipösen Kindern und Jugendlichen vorliegt. Vor diesem Hintergrund werden abschliessend Ziele und Aufbau der Arbeit näher beschrieben.en_US
dc.description.urihttps://www.zora.uzh.ch/id/eprint/186858/1/Zumbrunn_Andrea_Dissertation.pdfen_US
dc.language.isode_CHen_US
dc.publisherUniversität Zürichen_US
dc.accessRightsAnonymous*
dc.subjectDissertationen_US
dc.subjectGruppenzusammensetzungen_US
dc.subjectBehandlungsergebnisen_US
dc.subjectadipösen_US
dc.titleDie Rolle der Anderen. Einfluss der Gruppenzusammensetzung auf das Behandlungsergebnis von adipösen Kindern und Jugendlichen. Dissertationen_US
dc.type02 - Monographie*
dc.spatialZürichen_US
dc.audienceScienceen_US
fhnw.publicationStatePublisheden_US
fhnw.ReviewTypeNo peer reviewen_US
fhnw.InventedHereYesen_US
fhnw.PublishedSwitzerlandYesen_US
fhnw.IsStudentsWorknoen_US


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