Migration und Einsamkeit. Resultate eines systematischen Literaturreviews

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DOI der Originalpublikation
Zugehörige Forschungsdaten
Projekttyp
angewandte Forschung
Projektbeginn
15.12.2021
Projektende
07.07.2022
Projektstatus
abgeschlossen
Projektkontakt
Projektmanager:in
Beschreibung
Zusammenfassung
Dieses Projekt untersuchte mittels eines systematischen Literaturreviews den Zusammenhang zwischen Migrationserfahrung und Einsamkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass Einsamkeit nicht von allen als unangenehm empfunden wird: Während Zugehörigkeit und qualitativ hochwertige Beziehungen sie reduzieren, verstärken fehlende soziale Unterstützung und Diskriminierungserfahrungen sie. Zudem besteht eine Wechselwirkung zwischen Gesundheitszustand und Einsamkeit. Als vielversprechende Interventionen gelten Netzwerkarbeit, Peer-Support, Sprachförderung sowie kultursensible Unterstützung durch Fachpersonen, wobei Massnahmen auf vulnerable Gruppen zugeschnitten sein sollten. Weiterer Forschungsbedarf besteht zur Umsetzung und Wirkung solcher Interventionen. Auf gesellschaftlicher Ebene wird empfohlen, politische Massnahmen zu implementieren, welche die Integration der Migrationsbevölkerung fördern, Diskriminierung entgegenwirken und so Einsamkeit reduzieren.
Während FHNW Zugehörigkeit erstellt
Ja
Zukunftsfelder FHNW
Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut
Institut Integration und Partizipation
Finanziert durch
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS e. V) Frankfurt
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Projektpartner
Auftraggeberschaft
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS e. V)
SAP Referenz
Schlagwörter
Migration
Flucht
Einsamkeit